Auftragsvergabe raumlufttechnische Anlage und neue (Teil-) Möblierung Grundschule Rettigheim

In der letzten Gemeinderatssitzung am 31.03.22 wurde die Auftragsvergabe für die raumlufttechnische Anlage in der Grundschule Rettigheim sowie eine teilweise Neumöblierung der Klassenzimmerschränke vom Gemeinderat mehrheitlich positiv beschlossen.

Bereits in der Septembersitzung 2021 war der Einbau der raumlufttechnischen Anlage beschlossen worden, nun stand nur noch die Auftragsvergabe an. (Für die Grundschulklassen aller drei Ortsteile wurden damals ebenfalls insgesamt 29 mobile Luftfiltergeräte beschlossen, die kurz vor den Herbstferien 2021 in Betrieb gehen konnten; wir berichteten dazu bereits). Durch den zur optimalen Leistungsfähigkeit nötigen Standort im Klassenzimmer müssen einige der – teilweise noch aus den 1960er Jahren stammenden – Schränke und Regale für benötigtes Unterrichtsmaterial entfallen. Zudem entsteht eine Gefahrenquelle durch den Tiefenversatz zwischen den bestehenden (alten) Schränken und der Lüftungsanlage. Die Verwaltung hat daher, nach Rücksprache mit der Grundschule, vorgeschlagen die bestehenden Schränke zu ersetzen, durch geschickte Planung den entfallenen Stauraum an anderer Stelle an dieser Wand wieder zu schaffen und die Lüftungsanlage in die neuen Schränke bündig einzubauen, um die Gefahrenquelle zu verhindern.

In ihrem Wortbeitrag freute sich Gemeinderätin Rebecca Opluschtil für die Fraktion der GRÜNEN, dass die raumlufttechnische Anlage nun endlich eingebaut werde. Die mobilen Luftfiltergeräte hätten die Klassenzimmer zwar behelfsmäßig gut über den Winter gebracht, dennoch sei der Einbau einer stationären raumlufttechnischen Anlage nicht nur in Zeiten der Pandemie eine gute und vor allem im doppelten Sinne „gesunde“ Investition. Bereits vor der Pandemie hatten Untersuchungen gezeigt, dass durch den Einbau von raumlufttechnischen Anlagen in Büros oder Schulen die Raumluft, das Raumklima, aber auch die Konzentration und das Wohlbefinden der darin Arbeitenden deutlich verbessert werden. Nicht umsonst seien diese Anlagen bereits seit Jahren praktizierter Standard in Großraumbüros. Und nichts anderes sei ein Klassenzimmer, wenn man genauer hinsähe. Daher und aus den bereits schon in anderen Sitzungen u.a. durch sie angeführten Gründe, sei der Einbau eine nachhaltige und zeitgemäße Ertüchtigung des Rettigheimer Schulgebäudes. Rebecca Opluschtil führte weiter aus, dass die die Integration des Lüftungsgeräts eine neue Möblierung / Schrankwand nicht nur aus baulichen und sicherheitsrelevanten Gründen sinnvoll sei, sondern auch den Klassenraum als sogenannten „dritten Pädagogen“ (L. Malaguzzi) in die heutige Zeit heben werde. Auch finanziell sei die teilweise Neumöblierung gut realisierbar, da man bei der Lüftungsanlage noch unter dem Planungsansatz geblieben wäre; selbst inklusive der neuen Materialschränke bliebe man unter dem ursprünglichen Ansatz.

Die Fraktion der GRÜNEN freut sich, dass die von ihr bereits seit Frühsommer 2021 geforderten und forcierten Lüftungsanlagen für die Schulen nun endlich alle abschließend realisiert werden. Durch die Ertüchtigung mit einer raumlufttechnischen Lüftungsanlage und neuen Schränken werden in der Grundschule Rettigheim weitere Schritte gegangen, um sie auf einen zeitgemäßen Stand in Punkto Sicherheit, Funktionalität, aber auch Lernumgebung zu bringen. (OR)

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