Landesbeamt*innen können bald ein „Job-Rad“ leasen – Fördertopf für Elektro-Lastenräder

Große Unternehmen der Region wie z.B. die SAP haben es schon längst.
Passend zum Start der „Stadtradeln-Aktion 2020“ am 20. September zieht nun auch das Land Baden-Württemberg nach, um die Nutzung von Fahrrad und Pedelec für die Bediensteten der Landesverwaltung attraktiver zu machen. Im Rahmen einer Entgeltumwandlung können sie dann einen Teil ihres Bruttogehalts nutzen, um ein Fahrrad oder Pedelec zu attraktiven Konditionen zu leasen. Die Abwicklung erfolgt über die JobRad GmbH aus Freiburg, welche als Dienstleister bereits mehr als 30.000 Firmen in ganz Deutschland betreut.

Baden-Württemberg ist damit Vorreiter und Vorbild unter den Bundesländern mit dem Ziel, das Radfahren weiter voranzubringen.

Details und Konditionen können ab dem 14. September unter www.jobbikebw.de eingesehen werden.

Ausgenommen von dem Radleasing-Programm sind leider noch die Tarifbeschäftigten der Kommunen und des Landes, weil es hier an der nötigen Rechtsgrundlage im Tarifrecht fehlt.

Und wer weiß, vielleicht sehen wir in Mühlhausen demnächst nicht nur mehr radfahrende Beamtinnen und Beamte, sondern eines Tages auch das erste gemeindeeigene Elektro-Lastenrad.

E-Lastenräder werden aktuell übrigens mit 30% der Anschaffungskosten und bis zu 3.000 Euro maximal je Rad vom Land gefördert. In Anspruch genommen werden kann diese Förderung nicht nur von Kommunen, sondern auch von Unternehmen, Freiberuflern, gemeinnützigen Organisationen und eingetragenen Vereinen (= Körperschaften des privaten Rechts).

Mehr Infos dazu unter https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/elektromobilitaet/foerderung-elektromobilitaet/e-lastenraeder/

(whg)

Verwandte Artikel