Mobilitätspakt Walldorf-Wiesloch stößt auf reges Interesse

Unsere Region ist ein starker und wachsender Wirtschaftsraum. Entsprechend hoch ist auch das tägliche Verkehrsaufkommen. Um die verkehrliche Situation zu verbessern, wurde der „Mobilitätspakt Walldorf-Wiesloch“ ins Leben gerufen.

Gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg, dem Regierungspräsidium Karlsruhe, Vertretern der Kommunen, des Landkreises, der Verkehrsbetriebe und der Wirtschaft (u.a. SAP, MLP Heidelberger Druckmaschinen) sollen nun Maßnahmen für ein zukunftsorientiertes Mobilitätskonzept entwickelt werden.

Im Fokus sind dabei bewußt alle Verkehrsmittel- und Verkehrsteilnehmer: Auto, ÖPNV, Radfahrer und Fußgänger.

Auch wenn wir auf den Mobilitätspakt Walldorf-Wiesloch die letzte Woche nur noch in den sozialen Netzwerken hinweisen konnten, stieß er trotzdem bei den Mühlhäuser Bürger*innen auf ein reges Interesse.

Auf der Beteilungskarte im Internet wurden innerhalb weniger Tagen zahlreiche Ideen und Verbesserungsvorschläge für Mühlhausen, Rettigheim und Tairnbach erfasst und „geliked“.

Die Bandbreite reicht dabei von zusätzlichen Fußgängerüberquerungen (z.B. Im Rauchleder oder beim Penny), sanierungsbedürftigen Radwegen, fehlenden Fahrradständern (Schule, Kirche, Dorflädle, Rathaus, Waldstadion etc), besserer Bustaktung/-Anbindung bis hin zu dem Vorschlag die Auffahrt der L546 aus Mühlhäusen auf die B39 mit einer transparenten Lärmschutzwand und längeren Einfädelspur zu versehen um so gefährliche Einfädelmanöver zu vermeiden.

Insgesamt haben sich im Rahmen der Onlinebeteiligung zum Mobilitätspakt Walldorf/ Wiesloch über 6.000 Nutzer*innen auf www.mobipakt-wa-wi.de informiert.
Auf der Beteiligungskarte wurden über 1.000 neue „Pins“ gesetzt, über 500 Kommentare verfasst und fast 20.000 „Daumen hoch“ für verschiedene Ideen verteilt. Vielen Dank an alle die sich hier mit engagiert haben und so ihr „lokales Expertenwissen“ für die weitere Planung eingebracht haben.

Wie geht es nun weiter?
Aktuell werden die Ergebnisse zur Auswertung durch die Projektpartner aufbereitet. Anfang Oktober sollen die ersten Ergebnisse öffentlich bereit stehen. Natürlich werden Sie weiter auf laufenden halten und speziell die für unsere Gemeinde erfassten Verbesserungsvorschläge und Ideen im Auge behalten.
Ein auf der Beteiligungsseite oft genannten Kummerpunkt ist hoffentlich schon bald Geschichte: die gefährlichen Spurrillen auf dem Fahrradweg nach Mühlhausen – Rettigheim ( z.B. auf Höhe der Tennisplätze) sollen bald behoben werden. Der Gemeinderat gab in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause die Mittel für erforderliche Sanierung frei.

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